Warum in die Ferne schweifen,

                             wenn das Gute liegt so Nah....

Most ist bei weitem nicht die einzige Köstlichkeit, die es an der Moststraße zu genießen und zu kaufen gibt. Und schon beim Most ist die Bandbreite beachtlich. Sortenrein oder Cuvée, Birne oder Apfel ist die Frage. Dazu kommen Jungmost-Spezialitäten wie der Gödn- und der Godnmost und der „Jungspund“.

Die Moststraße hat viele kulinarische Highlights zu bieten:

Birnen- und Fruchtriegel, Cider, Dörrobst (Zwetschken, Kletzen), eingelegte Früchte (Holler- oder Zwetschkenröster), Essig (Apfel, Birnen,…), Honig, Marmelade (zB.: Birnmostgelee), Pesto, Chutney, Pralinen, Fruchtsäfte, Schnäpse, Moste, Brände, Liköre, Schokolade, Apfel- und Birnensenf, Teigwaren, Schafkäse, Sauergemüse (Gewürzgurken, eingelegter Knoblauch), Schinken- und Speckspezialitäten (zB.: Osso Collo, Ochsenschinken,...).

Informieren Sie sich auf www.moststrasse.at, wer welche Köstlichkeiten anbietet oder besuchen Sie doch einen der Moststraße-Betriebe und verkosten Sie die Produkte vor Ort!

 

Lassen Sie sich ein Echt-guat- Lächeln ins Gesicht zaubern und probieren Sie die verschiedenen heimischen Produkten mit unterschiedlichen Mosten. Sie werden erstaunt sein über die   unterschiedlichen Geschmacks-erlebnisse. So hat zum Beispiel zum Ochsenschinken (sehr mild, weich, hat eine breite Aromatik, gesamt sehr rund und homogen) der Speckbirnenmost mit leichtem Restzucker gut gepasst. Die Kombination mit dem Speckbirnmost (zart birnige Noten, frisch, angenehmes Säurespiel u. sehr schönes Mouse) hat eine wunderbare lange Harmonie ergeben, der Schinken erhielt dadurch eine zusätzliche, angenehme Würze und beides war sehr rund mild u. ausgewogen am Gaumen. Die gleiche Variante mit einem scharfen Apfelsenf und/oder Kren verlieh dem Ganzen einen zusätzlichen, bekömmlichen leicht scharfen Touch

Der Osso Collo - ein geräucherter Schopf (feine rauchige Nuancen, dezent salzige Anklänge, sehr füllig-weicher, harmonisch ausgeprägter Geschmackskörper) - ergab eine tolle Kombination mit einem Florina Apfelmost (reintönige kräftige Mango Aromatik, elegant, druckvoll, sehr schön moussierend). Eine sehr schöne angenehme Speisenbegleitung, die zarten Rauchnoten ergaben mit den exotischen Mango-Anklängen ein nicht enden wollendes Geschmackserlebnis. 
 
 
Warum also in die Ferne schweifen,
                                   wenn das Gute liegt so nah... 


900 Jahre Mostbauernhof Distelberger

 
 
Letzten Sonntag feierten Irmi und Toni Distelberger mit ihren Heurigengästen ein besonderes Jubiläum: Vor 900 Jahren (im Jahre 1111) wurde in einer Bestätigung der Besitztümer des Stiftes St. Florian durch den Bischof von Passau erstmals die Pfarre Amstetten erwähnt. Durch die Amstettner Historikerin Leopoldine Pelzl weiß Toni Distelberger, dass mit der Pfarrkirche auch der „Ödhof“ (wie der Hausname der Familie Distelberger lautet) als Zehenthof gegründet wurde. Die Pfarre musste schließlich auch irgendwie ernährt werden. Der „Ödhof“ wurde an einer verkehrsgünstigen Stelle errichtet – an einer Kreuzung der alten Römerstraße, die am ersten Höhenrücken den nördlichen Limes begleitete (diese Römerstraße war die Vorläuferin der Bundesstraße 1) mit einem regionalen Handelsweg. Die Pfarre mitsamt ihrem Zehethof wurde von Bayern aus dem Bistum Passau gegründet. Diese rodeten den Urwald und legten Wiesen, Felder und Verteidigungsanlagen an. Sicher wurde auch schon bald mit der Verarbeitung der wild wachsenden Äpfel und Birnen begonnen und daraus ein (wohl ziemlich rescher) Most gekeltert.
 
Vom ursprünglichen Haus ist heute nichts mehr zu sehen. In einer wechselvollen Geschichte hat jede Generation den Hof nach ihren Bedürfnissen umgebaut. Nach einem Brand im Jahr 1895 wurde der Vierkanthof in seiner heutigen Grundform errichtet. Die Nutzung hat sich in den letzten Jahrzehnten allerdings wieder stark verändert. Heute beherbergt der „Ödhof“ neben dem Mostviertler Bauernmuseum eine umfangreiche Obstverarbeitung, einen Mostheurigen und wohl einen der schönsten Heurigenhöfe des Mostviertels. Er ist zu einem echten Anziehungspunkt für Gäste aus ganz Österreich und Süddeutschland geworden. Hier kann man schließlich in einzigartiger Atmosphäre „echte Mostviertler Mostkultur“ erleben.
 
 
 (v.l.n.r.): Toni und Irmi Distelberger, LAbg. Michaela Hinterholzer, Michaela Schmutz (Geschäftsführerin MostBirnHaus)
 
Zur Jubiläumsfeier unterhielt die Amstettner Band „Jazzless“ die Gäste, Irmi Distelberger verwöhnte die Heurigenbesucher in gewohnter Manier mit köstlichen Speisen. LAbg. Michaela Hinterholzer, Obfrau des Tourismusverbandes Moststraße, gratulierte der Familie Distelberger und wünschte weiterhin viel Erfolg und viele innovative Ideen wie bisher.
 
 
Mostbauernhof Distelberger:
       
Kommentierte Verkostungen, Mostviertler Bauernmuseum im Haus, Innenhof als Gastgarten, alter u moderner Mostkeller, barrierefreier Zugang, Genuss Guide - Auszeichnung
Öffnungszeiten: ab 16 Uhr, Sonntags und Feiertags ab 15 Uhr
Ruhetag: Juli 2011
Ab-Hof-Produkte: 10 Mostsorten, 30 Edelbrände + Liköre, 8 Fruchtsäfte, Birnensekt, Marmeladen, Essige, Schokolade, Geschenke

Gruppen-Info: spezielle Gruppenangebote vorhanden

Kontakt:
Irmi Distelberger
Gigerreith 39, Amstetten
Telefon: 07479/73 34
Fax: 07479/73 34 4
Email: info@distelberger.at
Web: www.distelberger.at


Grillsaison ist wieder eröffnet!

Würzige Grillaromen ziehen durch die Gärten der Moststraße

 

 

Als erfrischender Sommerdrink empfehlen wir den "Wellness-Drink". Dazu ca. 15 ml Apfelessig mit Honig, 25 ml Holunderblütensirup und Apfelsaft (60 ml) vermischen und mit 400 ml Mineralwasser aufgießen. 

 

Kann auch als Appetizer vor dem Essen getrunken werden! 

 

 

 

 

 

Was wäre ein Feiertag ohne eine "Bacht"?

 

Mostschaum-Nusstorte:

1/4 l Wasser, 1/4 l Most, 6 Eier, 30 dag Zucker, 20 dag Mehl, 1/2 Pkg. Backpulver, 15 dag geriebene Walnüsse; Fülle: 1/4 l Schlagobers, 10 dag geriebene Haselnüsse, Zimt-Zucker-Mischung.

 

Über Dunst die Eidotter mit dem Zucker verrühren und nach und nach Wasser und Most einrühren. Schlagen, bis die Masse schaumig wird. Abkühlen lassen, Eiklar zu steifem Schnee schlagen. Vorsichtig gemeinsam mit dem Mehl, dem Backpulver und den geriebenen Nüssen unter die Dotter-Most-Masse heben. In eine gebutterte Tortenform geben und bei 200 °C ca. 50 min. backen. Zum Auskühlen auf ein Kuchengitter geben.

Schlagobers sehr steif schlagen und die geriebenen Nüsse unterheben. Torte mit dieser Mischung füllen. Torte mit Zimt-Zucker-Gemisch bestreuen und servieren.

 

 

 

 

 

Most ist auch eine wunderbar fruchtige Zutat für verschiedenste Grillmarinaden.

 

Most gemischt mit Honig, Senf, Pfeffer, Rosmarin und Thymian gibt eine wunderbare Beize für Ripperln (gesalzen wird erst kurz vor dem Grillen).

 

Aber auch bei asiatischen Würzungen kann der Most locker mithalten: Hühnerstreifen als so genannte Satée (oder auch Satay) – Hühnerfleisch aufgespießt auf kleine Bambussteckerln - in einer Most-Sojasauce-Koriander-Honigmarinade gebeizt, zaubern fernöstlichen Geschmack auf jeden Griller.

 

Foto: Lammkoteletts vom Grill mit süß-saurem Zwiebelgemüse

   

Auch für verschiedene Barbeque (BBQ) Saucen gibt der Most viel her. Wer auf www.mostrezepte.at „BBQ“ ins Suchfeld schreibt, wird ein paar neue Rezepte für Saucen und Marinaden finden.

 

 

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Einen genussvollen Sommer mit vielen Grillfesten

 

wünscht Ihnen

 

Most&Kulinarium

 

 

 

 



Mostkäse

Mostkäse

Der Mostkäse ist ein würzig-kräftiger Schnittkäse, harmoniert hervorragend mit kräftigem Birnen- & Apfelmost.
Der Mostkäse wird in Birnenmost eingelegt, anschließend über rund 4 Wochen regelmäßig mit Most und Rotkultur behandelt, wodurch er seinen typischen würzig-kräftigen Geschmack erhält.
Erhältlich ist der Mostkäse bei der Fa. Kastner in Amstetten und im Käseeck der Firma Berglandmilch in Aschbach.

Zusätzlich zum Mostkäse wurde ein „Käse-Most-Kompass
entwickelt – dieser zeigt welcher Most am besten zu welchem Käse harmoniert und getrunken werden soll. Diese Käsekompasse erhalten Sie kostenlos bei Fa Kastner, bei Berglandmilch und unter michaela.granzer@moststrasse.at .



MostbirnweckerlMostbirnweckerl ® und Mostkornweckerl ®

Das Mostbirn-Weckerl und das Most-Kornweckerl werden aus den feinsten Zutaten hergestellt und haben einen 10%igen Mostanteil. Der echte Mostviertler Birnenmost gibt dem flaumigen Weckerl den typischen Geschmack, die im Teig eingeprägte Birnenform das unverwechselbare Aussehen.

Das Most-Kornweckerl hat zusätzlich noch Getreideschrot und Leinsamen im Teig und wird mit Weizenkleie bestreut.
Die beiden Weckerl gibt in allen Fürst-Filialen zu kaufen.
Zu finden auf www.fuerst-brot.at.